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von Jens 
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  Klapputh (JK)

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Magdeburger - Palais am Fürstenwall / Hegelstraße
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Das Palais am Fürstenwall ist ein repräsentativer Sandstein-Backsteinbau in der Magdeburger Hegelstraße und 
Amtssitz des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt.

(zu DDR Zeiten "Haus der Deutsch Sowetischen Freundschaft (DSF, mit super Restaurant!)
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Palais am Fürstenwall

QUELLE: Aus Sachsen-Anhalt-Wiki

Ansicht von der Hegelstr.
Marmortreppen
Obergeschoss mit Marmorsäulen und Glasdach
Decke des Festsaals
Festsaal, Deckendetail mit Leuchter

Das Palais am Fürstenwall ist ein repräsentativer Sandstein-Backsteinbau in der Magdeburger Hegelstraße und Amtssitz des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt.

Geschichte

Das Palais am Fürstenwall wurde zwischen 1889 und 1893 erbaut. Es wurde ursprünglich als Dienstgebäude für die preußische Generalkommandantur des IV. Armeekorps und als Gästehaus der kaiserlichen Familie nach Plänen des Magdeburger Architekten Paul Ochs errichtet. Von 1921 bis 1943 nutzten verschiedene Finanzbehörden das Gebäude. Von 1946-1990 war es Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. 
Nach der Wiedervereinigung und der Wahl Magdeburgs als Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt wurde das Palais als Sitz der Staatskanzleiausgewählt. Im Oktober 1990 bezog der erste Ministerpräsident Dr. Gerd Gies hier seinen Dienstsitz. 1993 erwarb das Land Sachsen-Anhalt das Gebäude vom Bund. Von 1994 bis 2000 wurden umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Wand- und Deckenflächen waren im Laufe der verschiedenen Nutzungen mehrfach überstrichen worden. Bei der Restaurierung wurde versucht, die originale Gestaltung wieder herzustellen. Von 2001-2005 nutzte das Justizministerium das Palais. Seit Ende 2005 dient das Palais am Fürstenwall wieder als Staatskanzlei und Dienstsitz des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt.

Architektur und Ausstattung

Das freistehende Gebäude wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance gestaltet. Es besitzt drei Geschosse, auf der Seite zur Hegelstraße nur zwei Geschosse. Die Vorderansicht prägen drei große Rundbogen-Fenster, die zum Festsaal gehören. Die Fenster des Festsaals werden eingefasst von zwei Nischen, die ursprünglich die Statuen des Kriegsgottes Mars und der Göttin der Weisheit und der Künste, Minerva, aufnahmen. Die Statuen gingen leider verloren und somit verblieben die Nischen leer. Ein Garten umrahmt das Haus.
Das Innere des Palais ist kostbar u.a. mit Wandmalereien ausgestattet. Im Eingangsbereich bestehen die Treppen aus schwarzem Marmor. Nischen aus Marmor mit vergoldeten Verzierungen dekorieren die Wände. Prägend ist das große Treppenhaus aus weißem Marmor mit filigranen teils vergoldeten Gittern. Licht gelangt durch ein gläsernes Dach in die obere Etage, wo rote Marmorsäulen Arkaden tragen, die zu den einzelnen Räumen führen. Hier lagen früher die kaiserlichen Gemächer und der Festsaal. Die Wände und Decke des Festsaals sind mit Stuck verziert und reich bemalt. Goldene Kronleuchter sorgen für festliche Beleuchtung. An den Festsaal grenzen zwei reich verzierte Salons. Die Haupttreppe führt auf den Empfangssalon zu, in dem sich heute das Büro des Ministerpräsidenten befindet. Das Deckengemälde in diesem Raum zeigt die siegreiche Germania, die der Ruhmesgöttin entgegenschwebt, um von ihr gekrönt zu werden. Der südöstlichen Salon ist mit Seidentapeten und einem neobarocken Kamin ausgestattet. Die Decke ist mit vielen Adlern dekoriert. 
Die Räume im Erdgeschoss sind deutlich schlichter gehalten. Der Gartensaal ist mit einer kassettierten Holzbalkendecke und einer Deckenmalerei ausgestattet. Er wird heute als Kabinettsaal genutzt. Im Vorraum des Kabinettsaals befindet sich eine Galerie mit Portraits der ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt.

Besichtigung

Zu ausgewählten Terminen werden kostenlose Führungen angeboten. Hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich. Die Besichtigung ist ebenfalls am Tag der offenen Landesregierung möglich (ohne Voranmeldung).

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Fotos Jens Klapputh (JK)

© Jens Klapputh (JK). 

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